Aufstellung: Vorstand und Bilder aus dem Jahr 1969/70
Vorstand
Fußball- Obmann: Paul Kottenstein
Jugendvorstand
Obmann: Bruno Kunz
Alte Herren
Obmann: Walter Benek
1. Mannschaft Trainer: Heinz Linnemann
Spieler:
Josef Lackmann, Hans Petry, Herbert Lackmann, Dieter Baar, Anton Arnemann, Theo Blomberg, Theo Drees, Bernhard Dahlkötter, Franz Wesendrup, Jimmy Mühlenhöver, Ulli Pöttken, Fritz Lütke, Siegfried Hille, Hardy Krüger, Günter Brandherm, Paul Lücke
2. Mannschaft Trainer
Spieler:
Ulrich Schrick, Hermann Greive, Günther Brandherm, Siegfried Guddack, Klaus Heumannskemper, Theo Puke, Helmut Haarmeyer, Herbert Mischke, Ludger Gerwin,
Alte Herren
Spieler:
Walter Benek, Klaus Lücke, Günter Schirwath, Günter Westermann, Otto Kuhn, Manfred Höfing, Karl Heinrichbrummel, Herbert Knirim, Günter Dirkes, Siegmund Meyer, Theo Blomberg, August Ausberg, Gerd Rawe, Alfons Recker, Manfred Pelz, Günter Benke und Bernhard Heinrichbrummel
1. Jugendmannschaft Trainer
Spieler:
Hase Erdmann. Oldo Pietsch. Hermann Stadtmann. Norbert SeiliongUli Körkemeyer. Reinhard Wietheger.
2. Jugendmannschaft Trainer:
Spieler:
1. Schüler Trainer:
Spieler:
2. Schüler Trainer:
Spieler:
Saison 1969/70
SG Sendenhorst I (Bezirksliga)
Die SG Sendenhorst startete 1969/70 nicht als Neuling, sondern bereits mit einigen Jahren Bezirksliga-Erfahrung im Rücken in die Saison. Umso größer war die Hoffnung, sich im Mittelfeld der Tabelle behaupten und mit etwas Konstanz einen sicheren Klassenerhalt schaffen zu können.
Zunächst sah es auch vielversprechend aus: Der Saisonauftakt gelang ordentlich, und die Mannschaft sammelte früh Punkte. Doch mit zunehmender Dauer zeigte sich, dass die Spielzeit schwieriger verlaufen würde als erhofft. Viele Partien gingen nur knapp verloren, was die Moral der Spieler spürbar belastete. In zahlreichen Begegnungen fehlte nur wenig, um zumindest ein Remis oder gar einen Sieg einzufahren – doch oft stand die SG am Ende mit leeren Händen da.
Noch schwerer wogen die hohen Niederlagen, die sich im Laufe der Saison häuften. Vor allem auf fremden Plätzen war die SG häufig chancenlos und musste deutliche Schlappen hinnehmen. Das schwächte nicht nur die Abwehrstatistik, sondern untergrub auch das Selbstvertrauen der gesamten Mannschaft. Während man zu Hause immer wieder ansprechende Leistungen zeigte und einzelne Siege feiern konnte, blieb man auswärts nahezu ohne Wirkung.
So entwickelte sich die Saison zu einem ständigen Auf und Ab: Hier ein kleiner Lichtblick auf eigenem Platz, dort eine bittere und oftmals klare Niederlage in der Fremde. Der erhoffte stabile Mittelfeldplatz geriet bald außer Reichweite, und mit fortschreitender Saison rückte auch das Tabellenende immer näher.
Am Ende stand der Abstieg in die Kreisklasse – eine Enttäuschung, gerade weil die SG zuvor mehrere Jahre erfolgreich in der Bezirksliga vertreten war. Der Abstieg war nicht das Resultat mangelnden Einsatzes, sondern vielmehr einer Kombination aus unglücklichen Spielverläufen, fehlender Durchschlagskraft und deutlicher Schwächen in den Auswärtspartien.
Trotz dieses sportlichen Rückschlags bleibt die Saison 1969/70 ein prägendes Kapitel in der Vereinsgeschichte: Sie markierte den vorläufigen Abschluss einer langen Phase in der Bezirksliga und verdeutlichte, dass Konstanz und Geschlossenheit über den Klassenerhalt entscheiden. Für die SG bedeutete der Abstieg zwar einen bitteren Gang in die Kreisklasse, zugleich aber auch die Chance auf einen sportlichen Neuanfang.
Abseits des Spielfelds war die Saison jedoch auch von einem besonderen Jubiläum geprägt: Die Sportgemeinschaft feierte ihr 60-jähriges Bestehen. In diesem Rahmen wurden verdiente Mitglieder ausgezeichnet. Der erste Vorsitzende Josef Heiringhoff sowie der zweite Vorsitzende und Fußballobmann Paul Kottenstein erhielten die goldene Ehrennadel des Westdeutschen Fußballverbandes. Mit der silbernen Ehrennadel wurden Heinz Linnemann, Betreuer der Seniorenmannschaften, und Jugendobmann Bruno Kunze geehrt. Diese Auszeichnungen unterstrichen, dass die SG Sendenhorst trotz sportlicher Rückschläge auf eine starke Gemeinschaft und engagierte Vereinsarbeit bauen konnte.
SG Sendenhorst Reserve (3. Kreisklasse)
Die Reserve der SG Sendenhorst blickt auf eine schwierige Saison in der 3. Kreisklasse zurück. Mit nur zwei Siegen und zwei Unentschieden reichte es am Ende lediglich zum letzten Tabellenplatz. Das Torverhältnis zeigt deutlich, dass die Mannschaft in vielen Partien unterlegen war – dennoch hat sie sich nicht entmutigen lassen und die Saison mit Einsatz und Zusammenhalt zu Ende gespielt. Auch wenn das abschließende 1:14 bei der DJK Greven I noch einmal schmerzte, so überwiegt doch der Stolz, als Team trotz aller Rückschläge zusammengehalten zu haben.
Jetzt gilt der Blick nach vorn: Aus den Erfahrungen dieser Spielzeit will die Mannschaft lernen, enger zusammenrücken und in der kommenden Saison wieder angreifen. Mit Kampfgeist, Freude am Fußball und mannschaftlicher Geschlossenheit will die SG-Reserve beweisen, dass mehr in ihr steckt, als die Tabelle vermuten lässt.
SG Sendenhorst Junioren
Ein echtes Highlight stellte in dieser Saison die Leistung unserer A-Junioren dar: Mit großem Einsatz und spielerischer Qualität sicherten sie sich einen Spitzenplatz in der Jugendklasse III – ein toller Erfolg, auf den die ganze SG stolz sein darf.
Auch unsere B-, C- und D-Junioren haben ihre Farben mit viel Leidenschaft vertreten. Zwar reichte es in ihren Klassen „nur“ zu Plätzen im unteren Mittelfeld, doch wichtiger als die Tabelle ist die wertvolle Spielpraxis, die jeder Einzelne sammeln konnte. Genau diese Erfahrungen sind es, die die Spieler Stück für Stück wachsen lassen.
Besonders dankbar ist die SG dafür, dass in allen Altersklassen Mannschaften am Spielbetrieb teilnehmen können. Das ist keine Selbstverständlichkeit und zeigt die große Begeisterung für den Fußball in unserer Gemeinschaft. Gleichzeitig ist es die wichtigste Basis dafür, dass auch in Zukunft talentierte Nachwuchsspieler den Sprung in die Seniorenmannschaften schaffen – und damit die erfolgreiche Zukunft des Vereins sichern.














